Michael Stanglmaier beim Fishbowl des Jugendparlaments

Am 20. Februar diskutierten die Moosburger Bürgermeisterkandidaten beim Fishbowl des Jugendparlaments über die Themen, die junge Menschen bewegen: Jugendangebote, Ehrenamt, Klimaschutz, Stadtentwicklung und Wohnen. Michael Stanglmaier hat dabei einige seiner zentralen Positionen klar gemacht:

  • Jugendbeteiligung: Er will noch in diesem Jahr – gemeinsam mit Jugendparlament und Jugendzentrum – eine neue Jugendumfrage anstoßen. Die letzte liegt 16–17 Jahre zurück. Bei Begegnungsplätzen gilt für ihn: nicht von oben entscheiden, sondern gemeinsam mit den Betroffenen planen. „Ich fände es wichtig, dass da nicht der Stadtrat sozusagen rumschaut […], sondern man muss das mit den Leuten, die es betrifft, gemeinsam machen.“
  • Streetwork & Prävention: Michael Stanglmaier hat die Einführung der Jugendsozialarbeit an der Paul-Gerhard-Schule – als erster Schule im Landkreis – selbst mitgestaltet. Seine Überzeugung: Prävention ist keine Kür, sondern sinnvoll investiertes Geld – für Mensch und Gesellschaft.
  • Energiewende: Der Energiewendebeschluss für Stadt und Landkreis geht auf einen Antrag von ihm zurück. Sein Fazit: Klimaschutz und Wirtschaft widersprechen sich nicht – erneuerbare Energien sind die günstigsten Energien, die wir haben.
  • Wohnen: Für Michael Stanglmaier ist soziale Bodenpolitik kein Lippenbekenntnis: Die Stadt muss auf eigenen Flächen bauen, um Wohnungsmix und Mietpreise wirklich steuern zu können. Aus Fehlern der Vergangenheit – etwa beim Rockermeier-Areal – muss der neue Stadtrat lernen.

Vielen Dank an das Jugendparlament für die Organisation dieser lebendigen und wichtigen Veranstaltung!