STATUSUPDATE: Der Antrag wurde in der Sitzung vom 20.11.2025 einstimmig beschlossen und angenommen!
Unsere Fraktion hat folgenden Antrag zum Haushalt gestellt:
die Stadt Moosburg schließt sich der Initiative „Stillfreundliche Orte“ des Landkreises Freising an
und die Stadtbücherei Moosburg wird als offiziell stillfreundlicher Ort ausgewiesen.
Für die Ausweisung wird in der Stadtbücherei ein geeigneter und geschützter Sitzbereich zum
Stillen und Füttern bereitgestellt, sowie das offizielle Logo der „Stillfreundlichen Orte Freising“
gut sichtbar an der Eingangstür angebracht. Außerdem soll die Schaffung einer
Wickelmöglichkeit geprüft und gegeben falls umgesetzt werden.
Begründung
Im Landkreis Freising gibt es seit einiger Zeit die Initiative „Stillfreundliche Orte“, die vom
Runden Tisch Geburtshilfe, der Schwangerenberatung des Gesundheitsamtes Freising, den
Hebammen sowie der Gesundheitsregion plus Landkreis Freising ins Leben gerufen wurde.
Ziel der Initiative ist es, Müttern und Familien mehr Möglichkeiten zu bieten, ihre Kinder in Ruhe
zu stillen, zu füttern oder zu wickeln. Gleichzeitig wird damit ein Zeichen für
Familienfreundlichkeit und gesellschaftliche Akzeptanz gesetzt.
Aktuell gibt es in Moosburg nur wenige öffentlich zugängliche und geeignete Orte, die diese
Bedürfnisse abdecken. Die Stadtbücherei bietet sich als idealer Ort an, da sie:
- zentral gelegen und für viele Familien leicht erreichbar ist,
- bereits eine ruhige und familienfreundliche Atmosphäre bietet,
- mit relativ geringem Aufwand ein geschützten Stillbereich geschaffen werden könnte.
Die Ausweisung der Stadtbücherei als „Stillfreundlicher Ort“ wäre ein wichtiger Schritt, um
Moosburg familienfreundlicher zu gestalten, Eltern mit Babys den Alltag zu erleichtern und die
Initiative des Landkreises aktiv zu unterstützen.
Im ersten Gespräch mit der Leiterin der Stadtbücherei Moosburg, Frau Kotzer, wurde die
Initiative sehr begrüßt und darauf hingewiesen, dass die Bücherei schon länger über die
Installation einer Wickelmöglichkeit nachdenkt, da diese öfter angefragt wird.
Da die Stadtbücherei nicht immer geöffnet hat, wäre es wünschenswert auch andere Städtische
Liegenschaften (z.B. Die VHS oder das Rathaus) zu überprüfen, ob dort weitere stillfreundliche
Orte entstehen können.
