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2018: Moosburg im Landtag 
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Mahnwache Tschernobyl

Am 26. April 2017 jährt sich zum 31ten mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Zahlreiche Menschen starben bei der Katastrophe oder an den Folgen der radioaktiven Strahlung. Immer noch leiden Tausende von Menschen an strahlungsbedingten Krankheiten.

Die Katastrophe hat uns allen drastisch vor Augen geführt, dass die Kernenergie letztendlich nicht beherrschbar ist. Doch es bedurfte eines weiteren Super-GAUs, der Katastrophe von Fukushima, bis die Notwendigkeit des Ausstiegs der Kernenergie auch vielen Befürwortern klar wurde.

Doch noch immer sind Kernreaktoren in Deutschland und unseren Nachbarländern in Betrieb, deren Sicherheit nicht garantiert werden kann wie uns immer wieder vor Augen geführt wird. Aktuelles Beispiel ist der belgische Schrottreaktor Tihange, in dessen Reaktorbehälter Tausende von Rissen entdeckt wurden.

Darüber hinaus ist in keinem Land der Erde, das Kernenergie nutzt, das Problem der Endlagerung gelöst. Täglich wird in diesen Länder radioaktiver Müll produziert, der über viele zehntausende Jahre sicher gelagert werden muss, ohne dass die verantwortlichen Politiker und Betreiber wissen, wohin damit. Jeder Tag, an dem ein Kernkraftwerk in Betrieb ist, ist ein Tag zu viel.

Deswegen wollen wir am 26. April in Moosburg, wie in zahlreichen Städten Deutschlands auch, mit einer Mahnwache den Opfern von Tschernobyl gedenken und einen schnelleren Ausstieg aus der unverantwortlichen Kernenergie in Deutschland und darüber hinaus, einsetzen. Die Mahnwache findet von 19:00 bis ca. 19:30 in der Herrenstraße vor der Bücherei statt. Sprecher bei der Mahnwache sind Vertreter verschiedener Moosburger Umweltverbände und Parteien wie Greenpeace Moosburg, GRÜNE, SPD, ÖDP und LINKE. Die Bevölkerung ist recht herzlich zu der Mahnwache eingeladen.