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Moosburger Zeitung 28.07.2008

Ein Zeichen für den Lärmschutz an der B11

Moosburg. Die Bewohner der Bonau, insbesondere im südlichen Bereich, werden immer stärker von Verkehrslärm belastet. Neben der in den vergangenen Jahren gestiegenen Fluglärmbelastung verursache dies insbesondere der Lärm aufgrund des vermehrten Verkehrs auf der B11. Durch den neuen Kreisverkehr werde sich die Lärmbelastung weiter erhöhen, so der Stadtrat der Grünen, Michael Stanglmaier. Der gesamte Verkehr aus der Münchener Straße, aus Richtung Landshut und aus Richtung Freising müsse durch dieses Nadelöhr. Das Abbremsen und erneute Beschleunigen erhöhen den Verkehrslärm im Vergleich zur derzeitigen Situation. Insbesondere in Richtung Thonstetten werde sich durch das Beschleunigen bergauf in eine nicht geschwindigkeits-beschränkte Straße der Lärm deutlich erhöhen. Deswegen sprechen sich laut Stanglmaier viele Bonauer für einen zusätzlichen Lärmschutz zwischen Kreisverkehr und einschließlich der B11 Brücke über den Kanal und in Richtung Landshut bis zur Brücke der Bonaustraße aus.

Einen von Hans Günther Reither initiierten Aufruf hätten innerhalb von nur zwei Tagen bereits über 50 Bewohner der Bonau unterzeichnet. Darüber hinaus hätten sich betroffne Familien sogar bereiterklärt, sich an den Kosten des Lärmschutzes finanziell zu beteiligen. In nur zwei Tagen hätten bereits elf Bonauer Familien eine Unterstützung von fast 9000 Euro zugesagt. „Die Bonauer möchten damit auch ein Zeichen gegenüber der Stadt setzen für das Ausmaß der Lärmbelastung und der Notwendigkeit der Lärmschutzmaßnahmen“, so Stanglmaier. Doch man wolle nicht nur Forderungen aufstellen, sondern sich auch selbst beteiligen.

Die Menschen in der Bonau würden jetzt auf die Unterstützung der Stadt und des Stadtrates hoffen, um angesichts der Lärmbelastung die Lebensqualität der betroffenen Menschen zu verbessern.