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städtische Fotovoltaik

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Moosburg
Dr. Michael Stanglmaier, Winfried Held

Moosburg, 15.11.07

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte

Hiermit stellen wir folgenden Antrag:

Für die Installation von Fotovoltaikanlagen auf Dächern städtischer Gebäude werden in den Haushalt für 2008 400.000 € eingestellt Für die Anlagen werden umgehend Angebote eingeholt um einen möglichst frühen Anschluss an das Stromnetz sicherzustellen, da die Einspeisevergütung zusätzlich zu den garantierten 20 Jahren auch für das Jahr der Installation bezahlt wird.

Es sollen möglichst Module aus Deutscher oder Europäischer Produktion verwendet werden.

Die Verwaltung wird darüber hinaus beauftragt zu prüfen, welche Rechtsform geeignet ist um sowohl Kosten zu sparen als auch die Möglichkeit eröffnet, Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen.

Begründung:

Der voranschreitende Klimawandel aber auch die steigenden Energiepreise bedingt durch den steigenden Verbrauch fossiler Brennstoffe machen den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien immer dringender. Den Kommunen kommt bei der Umsetzung der Energiewende eine Schlüsselstellung zu, sowohl hinsichtlich des Energieverbrauchs ihrer eigenen Liegenschaften, als auch bezüglich der Motivation der Bürgerinnen und Bürger. Die Sonnenergie stellt die erneuerbare Energie mit dem größten Ausbaupotential für die Wärme- und Stromgewinnung dar.

Die Stadt Moosburg verfügt noch über mehrere für die Fotovoltaiknutzung geeignete Dächer, die auch aufgrund der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) möglichst umgehend dieser Nutzung zugeführt werden sollten.

Durch eine geeignete Rechtsform sollen und können Kosten gespart und auch die Bevölkerung über Beteiligungen eingebunden werden, z.B. eine GmbH und CoKG mit der Ausgabe von Kommanditistenscheinen.

Diese Fotovoltaikanlagen sind ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung des vom Landkreis beschlossenen Zieles bis 2035 im Landkreis Freising 100% des Energiebedarfs über erneuerbare Energien zu decken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Stanglmaier

Winfried Held